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Montag, 18. Februar 2013

[TV-Tipp] "Grimm"

Meine Lieben!

Wie ich ja schon einige Male erwähnt habe, bin ich auch ein echter Serien-Junkie. Dabei hänge ich meistens am Computer und gucke mir Streams von US-Serien an. Nach und nach stelle ich immer wieder fest, dass einige meiner Lieblingsserien dann irgendwann auch endlich im deutschen Fernsehen laufen. Obwohl ich es dann immer fast unmöglich finde, mich selbst nochmal an die "deutschen Stimmen" zu gewöhnen, empfehle ich diese Serien doch auch immer wieder gern anderen.

Heute möchte ich euch eine Serie ans Herz legen, der ich selbst nun seit fast einem Jahr verfallen bin: "Grimm".

Zugegeben, es gibt ja im Moment sehr, sehr, sehr viele Serien, Filme und auch Bücher, die an traditionelle Märchen angelehnt sind. Und "Grimm" ist da (Surprise, Surprise!) auch keine Ausnahme. Hierbei handelt es sich um eine, so ganz furchtbar betitelte, "Mystery Crime"-Serie.

Grob zusammengefasst geht es um Nick, der bei der Polizei in Portland tätig ist und bösen Verbrechern das Handwerk legt. Irgendwann sieht er plötzlich, wie einige dieser bösen Buben sich in gruselige "Wesen" verwandeln, doch diese Verwandlung kann scheinbar nur er sehen. Und so findet er heraus, dass er ein "Grimm" ist, eine Familie, die seit Jahrhunderten dafür sorgt, dass eben solche "Wesen" sich an ganz bestimmte Regeln halten. Kurz: Sie erhalten das Gleichgewicht der Märchenwelt, die mitten in unserer existiert.

Ich finde die Serie richtig gut gemacht und auch echt spannend. So ganz eng an die Märchen gebunden sind die einzelnen Folgen nicht, denn es muss ja immer so gedreht werden, dass die entsprechenden "Wesen" auch irgendwie gegen das Gesetz verstoßen. Und auch die Nebenhandlung folgt mehr oder weniger ihren ganz eigenen Regeln mit viel Herzschmerz und Drama, Baby! Aber ich liebe "Grimm" und kann sie nur jedem ans Herz legen, der mal wieder eine neue tolle Fantasyserie sucht.

Und es könnte eventuell vielleicht ein klein wenig sein, dass ich einen winzig kleinen Celebrity Crush auf Sasha Roiz habe, der in der Serie Captain Renard verkörpert und immer so toll auf französisch mit seiner Famile telefoniert. ;)


Zu sehen ist "Grimm" heute Abend um 20:15 Uhr und dann jeden Montag um 21:15 Uhr auf VOX.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Der obligatorische Jahresrückblick 2012

Es ist ja fast schon unmöglich, dass man so kurz vorm Jahresende nicht noch einen kleinen Rückblick schreibt. In Anbetracht der Tatsache, dass "Mein Jahr in Büchern" ja quasi auch der Untertitel meines Blogs ist, sehe ich mich fast schon dazu gezwungen.

Die Goodreads 2012-Challenge...
ist für mich supergut gelaufen. Davon ausgehend, dass ich bis morgen wohl kein weiteres Buch beenden werde, habe ich dieses Jahr 58 von den geplanten 40, also 145% geschafft. Ich denke, man kann sagen, dass ich mich mal wieder unterschätzt habe. Also wird das geplante Pensum für nächstes Jahr nochmal um 10 erhöht.


Das schönste Buch...
war für mich "The Night Circus" von Erin Morgenstern.

Es gab zwar viele Geschichten, die mir vom Ansatz her besser gefallen haben, aber Erin Morgensterns Schreibweise war einfach absolut bezaubernd. Sowas habe ich in der Form noch nie gelesen, daher bekommt das Buch völlig verdient den Preis für mein Lieblingsbuch 2012.





Der beste Teil einer Serie...
war für mich "Verwesung" von Simon Beckett

Schweren Herzens habe ich mich doch dafür entschieden, obwohl natürlich auch meine geliebte Flavia de Luce auf der Liste stand. Aber "Verwesung" war einfach so toll und richtig schön gruselig. Dieses seltsame Gefühl, dass man bei der Beschreibung des Moors und von Jerome Monk hatte, ist für mich bisher ungeschlagen.




Mein liebster neuentdeckter Autor...
war dieses Jahr auf jeden Fall John Green.

Und das kann ich sogar sagen, obwohl ich bisher nur "Will Grayson, Will Grayson" gelesen habe. Drei weitere seiner Bücher stehen bereits im Regal. Ich liebe seinen Schreibstil und finde es wunderbar, wie er so tolle Geschichten schreibt, die sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene interessant und spannend sind.

Aber überhaupt war 2012 ein tolles Jahr für mich, was neu entdeckte Autoren angeht. Neben John Green waren auf jeden Fall auch Lindsey Kelk, Amanda Hocking, Guillaume Musso und Jonathan Safran Foer dabei, die mich alle geradezu verzaubert haben, jeder auf seine ganz eigene Art und Weise.

Die beste TV-Serie...
war für mich dieses Jahr "Once Upon a Time".

Auch hier war die Entscheidung richtig, richtig schwer. Neben neuen Serien wie OUaT oder "Revenge" kamen natürlich auch ältere Serien wie "Glee" in Frage, weil es auch davon ja eine neue Staffel gab. Aber dieses Jahr fand ich persönlich bei OUaT einfach die Mischung aus Idee und Umsetzung am besten. Märchen sind aktuell neben Zombies ja ziemlich beliebt und da gibt es auch viele billige und alberne Umsetzungen in Büchern, Filmen und Serien. Bei OUaT stimmten einfach alle Sachen. Die Schauspieler sind fantastisch, die Kostüme wunderschön, die Geschichte bleibt auch in der zweiten Staffel spannend...was will man mehr?!

So, das war mein persönliches Jahr 2012. Morgen werde ich dann schonmal den SuB fürs nächste Jahr vorbereiten.

Und nicht vergessen: Ihr habt noch zwei Tage Zeit, um an meinem "Lucky 13"-Gewinnspiel teilzunehmen! Die Glücksfee steckt schon in den Startlöchern, aber noch könnt ihr euren Namen bis zu 13x in den Topf werfen und habt so eine Chance auf den Amazon-Gutschein!