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Montag, 20. Mai 2013

[Abgebrochen] "Im Land der Orangenblüten" von Linda Belago

Zum Inhalt: Juliette Vandenberg verliert schon früh ihre Eltern und daraufhin übernimmt ihr Onkel die Vormundschaft. Doch eigentlich ist er nur auf ihr Erbe aus und als er selbst einem seiner Gläubiger nicht mehr entgehen kann, bietet er diesem Juliettes Hand zum Ausgleich seiner Schulden an. Karl Leevken lebt jedoch nicht in Juliettes bisheriger Heimat, den Niederlanden, sondern in Surinam, einer niederländischen Kronkolonie in Südamerika. Also muss auch sie mit ihm dorthin ziehen.

Infos zum Buch: "Im Land der Orangenblüten", Bastei Lübbe, Taschenbuch, 720 Seiten, 8,99 € | Bei Amazon kaufen

Kurzmeinung: Ich musste das Buch nach ca. 150 Seiten abbrechen, weil ich mich an dem Punkt schon seit 100 Seiten zwingen musste, überhaupt noch zu lesen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, kein Buch abzubrechen, bei dem ich es nicht mindestens durch ein Viertel geschafft habe. Aber das Vorhaben musste ich hier vergessen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich es heute für die Leserunde zu "The Death of Bees" hätte unterbrechen müssen und dann wohl nie wieder angefangen hätte.

Was hat mir denn so schlecht gefallen? Hauptsächlich die furchtbare Schwarz-Weiß-Malerei bei den Charakteren. Ich fand Juliette geradezu widerlich süß und unschuldig. Und ihre Familie sind allesamt die typischen Bösewichte, wie man sie schon seit Jahrhunderten aus Märchen kennt. Der gierige Onkel, die böse Tante, die zickigen Cousinen... Und Karl Leevken ist dann ebenfalls platt dargestellt. Zwar gibt es einen winzigen Hoffnungsschimmer, dass bei ihm doch mehr dahinter steckt, aber eigentlich wollte ich nicht mal darüber mehr wissen. Zumal er auch absolut widersprüchlich dargestellt wird. Die Dialoge klingen in keinem Fall so, wie Juliette sie später in ihrer Erinnerung darstellt. Angeblich schreit er sie nur an und ignoriert sie, aber in den Dialogen kommen Ausdrücke wie "meine Liebe" oder "Schatz" vor. Meiner Meinung nach ist das leider einfach schlecht geschrieben.

Dazu kam noch, dass ich noch knapp 600 Seiten vor mir hatte und schon große Teile der Geschichte meine vorhersehen zu können. Es müsste schon eine extreme Wendung des Schreibstils und der Atmosphäre geben, um mich später noch wirklich zu überraschen.

Daher: Keine richtige Rezension, keine Bewertung.

Dienstag, 11. September 2012

"Das Leuchten der Purpurinseln" von Doris Cramer

Zum Inhalt: Es ist das Jahr 1520. Mirijam und ihre Schwester Lucia werden von ihrem todkranken Vater von Antwerpen nach Spanien geschickt. Dort soll Lucia heiraten, damit die Mädchen auch nach dem Tod des Vaters versorgt sind. Doch während der Überfahrt von Belgien nach Spanien wird das Schiff von Piraten angegriffen und die Mädchen werden verschleppt. Für Mirijam beginnt damit eine aufregende Reise an Orte, von denen sie vorher nichtmal zu träumen gewagt hatte. Sie lernt Wüsten, das Meer und ihr völlig fremde Kulturen kennen.

Infos zum Buch: "Das Leuchten der Purpurinseln", Blanvalet Taschenbuch Verlag, Taschenbuch, 672 Seiten, 9,99 € | Bei Amazon kaufen

Meine Meinung: Ich hatte das Buch lange im Voraus vorbestellt, als ich es bei einer Empfehlung bei Amazon gesehen hatte. Der Grund dafür lag auf der Hand: Ich liebe historische Bücher, die einen Hauch von Abenteuer haben und versuche dabei auch immer wieder solche zu lesen, die in neuen, für mich unbekannten Gegenden spielen. Nordafrika, Spanien, Belgien...das alles war für mich literarisch noch relativ neu.

Zunächst einmal schreckt natürlich die enorme Dicke des Buches ab. Doch bei genauerem Betrachten ist alles halb so schlimm. Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die zusätzlich auch noch in Kapitel aufgeteilt sind. Dabei wechselt die Geschichte ab zwischen Mirijam / Lucia und Mirijams Jugendfreund Cornelisz. Beide, bzw. alle drei, erleben unabhängig voneinander völlig ungeplant die Abenteuer ihres Lebens. Bei dieser Erzählweise bin ich immer etwas skeptisch, weil man dann so plötzlich aus der Geschichte herausgerissen wird. Hier wird es auch nicht aus der jeweiligen Perspektive der Personen, sondern von der eines stillen Beobachters beschrieben. So ist es also auch nicht so, dass man ähnliche Situationen aus unterschiedlichen Blinkwinkeln sieht, sondern zu einem Großteil des Buches wechselt man einfach von einer spannenden Handlung zur nächsten. Ich persönlich kann mich jetzt nicht wirklich entscheiden, ob ich das in diesem Fall gut oder schlecht fand. Einerseits ist es blöd, wenn man aus einer spannenden Handlung rausgerissen wird, andererseits freut man sich aber auch zu erfahren, was mit der anderen Person passiert.

Völlig überflüssig fand ich dagegen den Prolog. In unserer Leserunde bei Lovelybooks hatten sich viele beschwert, dass er zu viel vorweggenommen hat. Das fand ich persönlich jetzt nicht wirklich, was aber auch daran lag, dass ich den Bezug zu der Geschichte erst dann hergestellt hab, als es jemand erwähnt hat. Bis zu dem Punkt, wo überhaupt erst die im Prolog erwähnte Situation in Betracht käme, sind es mehrere hundert Seiten und bis dahin habe ich schon gar nicht mehr an ihn gedacht. Ich muss dagegen sagen, dass er für mich keinen wirklichen Einstieg in die Geschichte gegeben hat. In der Leserunde hatte die Autorin erklärt, dass sie ihn unter anderem deshalb eingebaut hat, damit die Geschichte nicht gleich so negativ mit dem todkranken Vater losgeht. Unter dem Aspekt finde ich das natürlich ganz nett, hätte das aber auch nicht unbedingt gebraucht.

Die Stärke des Buches liegt für mich ganz eindeutig in den Charakteren. Da ist jeder für sich so einzigartig und fast sofort liebenswert. Die Einzige, die mir absolut nichts gesagt hat, war Lucia, aber das ist angesichts des geringen Einflusses, den sie auf die Geschichte hat, wohl auch nicht überraschend. Bei Mirijam habe ich einen Moment gebraucht, um sie einschätzen zu können. Da sich die Ereignisse am Anfang überschlagen und sie verständlicherweise eingeschüchtert ist, konnte ihr eigentlich recht forscher Charakter gar nicht richtig durchscheinen, weshalb ich sie erst später richtig packen konnte. Dann hat sie mir aber sehr gut gefallen. Mein erklärter Liebling war jedoch der Abu, der zwar erst später in der Geschichte erscheint, dafür aber durch seine Herzlichkeit sofort ein Stein bei mir im Brett hatte.

Auch sehr schön sind die Beschreibungen der verschiedenen Länder und Umgebungen. Die Farben, die ja schon im Titel aufgegriffen werden, sind einfach wunderbar beschrieben, ebenso Gerüche, Wetter und auch sonst all das, was wir unbewusst an unserem Heimatort kennen und lieben und an neuen Orten sofort bemerken. Das fand ich persönlich sehr beeindruckend, wenn auch manchmal etwas langatmig.

Diese Langatmigkeit ist es dann auch, die da Buch für mich letztendlich leider nur auf drei Kittens gebracht haben. Die spannenden und schönen Stellen waren wirklich richtig toll, aber die vielen Wiederholungen, die langen Beschreibungen von Mirijams Gefühlsleben...manchmal wurde mir das einfach zu langweilig. Da hätten es ein paar Seiten weniger auch getan.

Bewertung:

Sonntag, 8. Juli 2012

"Das Vermächtnis der Wanderhure" von Iny Lorentz

Zum Inhalt: Für Marie und Michel könnte es nicht besser laufen. Marie ist zum zweiten Mal schwanger und die beiden leben glücklich mit ihrer Tochter Trudi auf Burg Kibitzstein. Doch stur wie Marie nunmal ist, lässt sie es sich nicht ausreden, noch in ihrem schwangeren Zustand ihre Freundin Hiltrud zu besuchen. Die Reise nach Rheinsobern ist aber lang dort erfährt zudem ihre größte Feindin Hulda von Maries Schwangerschaft und lässt diese verschleppen.

Wieder einmal findet sich Marie in einer fast auswegslosen Situation wieder, denn sie wird ins ferne Russland verschleppt und Hulda schafft es, dass sogar Michel glaubt, seine Frau wäre tot. Kurzum wird er mit einer neuen Frau verheiratet und ist nicht mehr frei, als seine Frau doch wieder einmal den Weg nach Hause zurück findet.

Infos zum Buch: "Das Vermächtnis der Wanderhure", Knaur, Taschenbuch, 715 Seiten, 9,99 € | Bei Amazon kaufen

Meine Meinung: Es gab endlich mal wieder ein Wiedersehen mit Marie und Michel. Ich gebe zu, dass ich die Bücher von Iny Lorentz niemals nacheinander lesen könnte, denn natürlich sind sie stellenweise auch sehr kitschig. Wenn man dann so einen Schinken durch hat, braucht man erstmal Pause davon. Trotzdem freue ich mich auch immer wieder auf das nächste Buch. Wobei ich die Reihe der Wanderhure ja auch bald durch habe.

Auch in "Das Vermächtnis der Wanderhure" kommt wieder viel Kitsch vor, es wird wieder viel übertrieben und natürlich hat Marie auch wieder einmal mehr Glück als Verstand. Sicherlich ist sie fortschrittlicher als die meisten Frauen ihrer Zeit. Sie glaubt nicht blind an alles, was ihr Religion und Klassengesellschaft vorgeben, hinterfragt auch gern mal Dinge und fügt sich vor allem nicht bedenkenlos in eine ihr zugeteilte Rolle. Dadurch wäre sie sicherlich in vielen Situationen weitergekommen, als die meisten anderen Frauen. Aber dass sie nur deshalb ständig genau die richtigen Personen auf ihrer Seite hat, halte ich doch für etwas übertrieben.

Überhaupt muss ich sagen, dass mir im 3. Teil der "Wanderhuren"-Reihe doch so einiges sauer aufgestoßen ist, was ich bei den Vorgängern zumindest nicht so übertrieben wahrgenommen hatte. Vor allem scheint das Buch diesmal sehr zwischen zwei Extremen zu schwanken und dabei nur einen wackligen Spagat halten zu können. Auf der einen Seite ist die extreme Sexualität. Obwohl Maries Jahre als Wanderhure nun lange vorbei sind, handelt eigentlich alles nur von sexuellem Verlangen. Klar waren das damals andere Zeiten und Frauen hatten da sicher weniger Mitspracherecht, aber es vergehen wirklich kaum 10 Seiten, bis wieder die Rede von irgendeinem Schäferstündchen, einer Vergewaltigung oder "ehelichen Pflichten" ist. Dabei bringt das in diesem Buch wirklich die Geschichte nicht oder kaum weiter. Auf der anderen Seite sind die wirklich lang und ausgiebig beschriebenen politischen Situationen und Schlachtszenen. Kein Schwerthieb vergeht, ohne im Detail beschrieben zu werden. Insgesamt merkt man sehr gut, dass hier ein älteres Paar das Buch geschrieben hat, wobei beide ihr Augenmerk auf unterschiedliche Schwerpunkte gelegt haben. Doof nur, wenn man wie ich mit beidem in diesem Fall nicht mehr viel anfangen konnte. Deshalb habe ich diesmal wirklich sehr viele Stellen mehr überflogen als gelesen.

Die Geschichte selbst ist dafür aber wieder mal sehr originell. Zunächst hatte ich ja befürchtet, dass sie dem Vorgänger zu sehr ähnelt und im Kern tut sie das ja auch. Wieder sind Marie und Michel getrennt, wieder muss Marie eine lange Reise auf sich nehmen und wieder gibt es jede Menge glückliche Zufälle. Aber dadurch, dass die Ausgangssituation diesmal eine andere ist und dass es Marie in eine ganz andere Ecke verschlägt, ist doch wieder alles anders. Sehr gut umgesetzt finde ich hier die generelle Stimmlage in Russland. Allein durch die Beschreibung der Menschen dort und deren Sprache gibt das dem Buch eine andere Atmosphäre. Damals waren die Unterschiede zwischen den Menschen in den verschiedenen Ländern und Regionen ja noch viel größer als heute und das wird hier sehr gut dargestellt. Und nicht nur darin zeigt sich wieder mal, dass die beiden Autoren sich wirklich sehr gut vorbereitet und umfangreiche Recherche betrieben haben. Wie schon seine Vorgänger orientiert sich die Handlich wieder stark an der politischen Situation, wie sie damals nunmal war.

Ich muss also sagen, dass ich immer noch ein Fan von Iny Lorentz bin, allerdings weiß ich nicht, ob es eine so gute Idee war, die Geschichte der "Wanderhure" noch weiterzuführen, denn langsam scheinen Schlachten und Sex an vielen Stellen als Lückenfüller eingesetzt zu werden. Vielleicht hätten die beiden besser gleich an einem neuen Wert arbeiten sollen.

Bewertung:

Freitag, 9. März 2012

Die Kastellanin von Iny Lorentz

Zum Inhalt: Zehn Jahre sind nun vergangen, seit Marie und Michel zu den Herren von Rheinsobern erklärt wurden und ihre Burg dort bezogen haben. Beide sind sehr glücklich miteinander und alles ist so, wie Marie es sich erträumt hat. Nur eins betrübt sie: In all den Jahren konnte sie Michel bisher keine Kinder schenken und so beginnt sie zu glauben, dass ihr das auch gar nicht vergönnt ist.

Doch auch im deutschen Kaiserreich ist die Stimmung getrübt, denn man befindet sich im Krieg mit den Hussiten. Schließlich muss auch Michel in den Krieg ziehen, als Anführer eines Kriegeszug einiger Ritter aus der Umgebung und deren Gefolge. Da Michel auf keine glorreiche Herkunft verweisen kann, sind einige seine Mitstreiter alles andere als glücklich über dessen hohes Ansehen beim Kaiser und beim Reichsgrafen. Nach einer Schlacht kehrt Michel auch nicht zurück und wird kurze Zeit später als tot erklärt. Marie wird somit zur Witwe und ehe sie sich versieht, wird ihr Heim und ihre Herrschaft einem neuen Besitzer zugesprochen und gleich mehrere Anwärter reißen sich darum, die schöne und reiche Witwe zu heiraten. Doch Marie denkt gar nicht daran, sich einem neuen Ehemann hinzugeben. Im Gegenteil glaubt sie sogar, ihr Michel lebt noch. Und so schließt sie sich als Marketenderin einem neuen Heereszug an, in der Hoffnung, einen Hinweis auf den Verbleib ihres Mannes zu finden.

Meine Meinung: Vorweg vielleicht gleich die erste Schwäche, die der zweite Teil der "Wanderhure"-Reihe hatte: Sprachlich wurde es an vielen Stellen einfach sehr schnulzig. Das war, meine ich, im ersten Teil nicht der Fall. Vielleicht auch deshalb, weil es da einfach weniger Anlass für Herzschmerz und Schnulz gab. Dennoch bin ich der Meinung, dass man auch solche Stellen meistern kann, ohne zu sehr an Hausfrauenromänchen zu erinnern. Gut, das ist jetzt sehr krass ausgedrückt und so sehr störend ist es dann auch nicht. Aber stellenweise brachte es mich doch dazu, ordentlich mit den Äuglein zu rollen.

Ansonsten finde ich die Sprache aber durchaus wieder sehr passend und gut gewählt. Natürlich wäre es bei den meisten historischen Büchern vermessen zu sagen, dass sie genau der damaligen Sprache angepasst sind. Zum Glück. Ich hatte ja manchmal schon so meine liebe Mühe, das genuschelte Plattdeutsch von meinem Opa zu verstehen. Nicht auszumalen, wie schwierig es dann wäre, die Sprache unserer Vorfahren von vor mehreren hundert Jahren zu verstehen. Ich glaube, für die 600 Seiten des Buches hätte man dann gut und gerne ein paar Jährchen gebraucht. Aber für unsere Verhältnisse ist der Sprachstil der "Wanderhure"-Reihe sehr altmodisch und schmuckhaft. Kurzum: Würden Freunde so mit mir sprechen, ich würde sie auslachen, aber für ein historisches Buch finde ich das sehr passend und schön. Anders mag ich es auch gar nicht, denn dann würde es schwer, sich in die Charaktere und die damaligen Verhältnisse hinein zu versetzen.

Das ist ja ohnehin bei historischen Büchern manchmal nicht so leicht. Die beschreibenen Damen und Herren leben ja nunmal in ganz anderen Verhältnissen wie wir heute. Viele Situationen kann man sich heutzutage gar nicht mehr vorstellen.Und so ist es manchmal schwierig, zu verstehen, wie eine Person sich z.B. so intensiv mit der Pflege von einer Totkranken beschäftigt. Heutzutage würde man sich das gar nicht mehr zutrauen, weil man ja weiß, dass medizinisches Fachpersonal nicht weit ist. Damals war das eben anders. Auch die Anwendung von Gewalt und der Umgang mit dem Tod war damals eben ein ganz anderer. Stellenweise muss man wirklich schlucken, obwohl das Buch solche Situationen nur nebenbei erwähnt. Dann kommt man aber doch immer wieder zu dem Punkt, dass man sich sagen muss, dass diese Dinge damals eben auch wirklich "nebenbei" liefen. Das finde ich persönlich auch an historischen Büchern so interessant. Sie sind - zumeist - sehr real und dadurch wesentlich näher an uns dran als z.B. Fantasybücher. Und doch kann man sich aus heutiger Sicht vieles davon genauso wenig vorstellen wie einem Vampir zu begegnen oder Magie anzuwenden.

Auffällig ist, dass der Charakter von Marie über die Jahre noch gefestigter scheint. Gegen Ende des ersten Buches wirkte sie aufgrund ihrer Erlebnisse ja schon sehr tough, aber eben auch sehr verschreckt und leicht verbittert, verständlicherweise. Durch ihr glückliches Leben mit Michel erscheint so nun viel gelöster und selbstbewusster, aber sie weiß nun eben auch ganz genau, was sie will. Wenn sie eine Entscheidung trifft, bleibt sie dabei und ist in ihrer Handlungsweise sehr konsequent. Ich finde es sehr schön, wie genau sich die Autoren Gedanken über die wahrscheinliche persönliche Entwicklung einer Person mit Maries Lebensgeschichte gemacht zu haben scheinen und wie glaubwürdig ihre Handlungen dadurch erscheinen. Auch Michel ist wieder sehr gut beschrieben, auch wenn sich hier ein nicht ganz so großer Sprung vom damaligen jungen Krieger zum heutigen Ritter erkennen lässt. Dahingegen sind die "Bösen" der Geschichte mal wieder ein bißchen sehr platt und es gibt viel Schwarz-Weiß-Malerei. Immerhin wird ein wenig versucht, auf entsprechende Hintergründe und Schicksalsschläge hinzuweisen, welche bei dem ein oder anderen zu weniger schönen Wesenszügen geführt haben. Aber insgesamt wird besonders der Ritter Falko von Hettenheim mir zu sehr als eine Art "Disney"-Bösewicht beschrieben, durchweg und scheinbar grundlos bösartig. Da allerdings die restlichen Personen so gut und glaubhaft beschrieben sind, ist das auch noch zu entschuldigen.

Insgesamt reicht es nicht ganz an die fünf Kitten des ersten Teiles heran, aber dennoch war es wirklich schön, mal wieder was von Marie und Michel zu lesen.

Bewertung:

Zur "Rache der Wanderhure": Kürzlich lief ja der vermeintlich zweite Teil der "Wanderhure"-Reihe auf Sat1. Ich habe beide Filme nicht gesehen und auch "Die Rache der Wanderhure" nicht gelesen, daher kann ich zur Qualität dieser nichts sagen. Tatsache ist jedoch, dass der Film eine abgewandelte Version von "Die Kastellanin" ist, offensichtlich, wenn man den Meinungen vieler glauben darf, mit mehr Herzschmerz und Drama, baby! Ich persönlich bin nicht der Meinng, dass es das gebraucht hat. Noch unnötiger fand ich dann, dass "Die Kastellanin" also noch einmal umgeschrieben, dem Film angepasst und dann unter dem Titel "Die Rache der Wanderhure" veröffentlicht wurde. Ja, ihr lest richtig, es handelt sich dabei NICHT um den fünften Teil der Reihe und ist daher für diejenigen, die "Die Kastellanin" gelesen haben, komplett sinnlos. Ob man als neuer Leser jetzt besser das eine oder andere liest, sei jedem selbst überlassen. Ich habe, wie gesagt, nur eins davon gelesen, würde aber wohl auch jetzt eher zum Original tendieren und finde persönlich auch, dass ein Autor zu seinem eigentlichen Werk stehen sollte, mit all seinen Stärken und Schwächen.

Dienstag, 30. August 2011

Der Pestengel von Freiburg von Astrid Fritz


Zum Inhalt: Clara und Heinrich führen ein harmonisches Leben mit ihren Kindern in Freiburg. Heinrich ist Arzt und Clara hilft ihm häufig bei seinen Patientenbesuchen. Ihre größte Sorge ist dabei, dass ihr ältester Sohn, Benedikt, sich so gar nicht so entwickelt, wie sie es sich gewünscht hätten. Heinrich ist enttäuscht, weil Benedikt lieber als Steinmetz arbeitet, statt als Arzt in seine Fußstapfen zu treten. Clara hingegen ist besorgt wegen der Liebschaft, welche sich schon seit ihrer Kindheit zwischen ihrem Sohn und der jüdischen Nachbarstochter, Esther, entwickelt. Aber dies sind kleine Sorgen, die die allgemeine Harmonie in der Familie nicht stören, bis sich in vielen deutschen Städten die Christen gegen ihre jüdischen Mitmenschen - und somit auch gegen deren Befürworter - wenden. Kurz darauf erreicht auch die Pest Freiburg und Claras kleine Welt wird durch die viele Ereignisse völlig auf dem Kopf gestellt.

Meine Meinung: Ich lese zwar sehr gerne historische Bücher, aber sonst befasse ich mich nicht genug mit der damaligen Zeit, um wirklich sagen zu können, wie genau sich ein Autor an die Fakten hält. Bei "Der Pestengel von Freiburg" hatte ich trotzdem das Gefühl, dass alles sehr stimmig wirkte. Insgesamt fand ich alles nachvollziehbar und besonders bei der Beschreibung der allgemeinen Stimmung und Verzweiflung während der Pest, hat Frau Fritz es geschafft, mir das alles sehr nahezubringen. Ich konnte mir wirklich vorstellen, durch die verlassenen Straßen von Freiburg zu gehen und noch stellenweise die Schreie der Erkrankten und deren Angehörigen zu hören.

Sehr gut fand ich auch die Charaktere von Clara und Benedikt beschrieben. Beide sind die Helden dieses Buches, aber beide haben ihre Schwächen, die auch schonungslos beschrieben werden. Sie erfüllen Ihre Pflichten, sind mitfühlend und verantwortungsbewusst und doch sind sie auch - ganz menschlich - manchmal eigennützig und handeln auch so. Ihre verschiedenen Ansichten bezüglich Werte und Moral beeinflussen sich durch ihre Beziehung als Mutter und Sohn gegenseitig. Anfangs sorgt dies für mehr als nur Reibereien, aber als die Geschichte ihren Lauf nimmt, müssen beide erkennen, dass der jeweils andere mit seiner Sicht der Dinge gar nicht so falsch liegt.

Der Titel des Buches ist etwas irreführend. Zwar erfährt der Leser später, wofür er steht, aber eigentlich geht es hier um viel mehr als nur um die Zeiten der Pest. So ist "Der Pestengel von Freiburg" eigentlich eher die Biografie einer ganz normalen Frau / Famile zu dieser Zeit. Beschrieben werden Probleme und Geschehnisse, wie es sie wohl in vielen Familien damals gab und es geht um die ganz eigene Art der Familie Grathwohl, mit diesen umzugehen.

Insgesamt fand ich das Buch sehr schön und flüssig zu lesen. Stellenweise war die Geschichte etwas zäh und ereignislos, weil Frau Fritz viele Sachen auch lange und über mehrere Seiten hinweg beschreibt, die eventuell auch mit weniger Worten ausgekommen wären. Doch hinterher findet man immer, dass diese Erzählungen und Erklärungen sehr hilfreich dabei waren, sich in die Zeit hineinversetzt zu fühlen. Das Ende hätte ich durchaus schlechter bewertet, wenn es der Autorin nicht so hervorragend gelungen wäre, es doch spannend zu machen. Es wäre sehr vorhersehbar, ist es eigentlich auch, aber durch verschiedene Wendungen und Ereignisse war zumindest ich mir dann doch fast sicher, dass es nicht so kommen wird. Sie hat es also sehr schön geschafft, ein verhältnismäßig langweiliges Ende doch noch so gut zu verpacken.

Schön finde ich übrigens auch das umfangreiche Glossar am Ende. Ich hatte zwar eigentlich keine Verständnisprobleme, aber so hätte man kurz einen Ausdruck nachschlagen können, ohne den Faden zu verlieren.

Bewertung:

Das war dann auch mein letztes Themenlesen-Buch im August. Somit habe ich alle Bücher gelesen, die ich mir diesen Monat dafür ausgesucht hatte. Zwar waren es insgesamt weniger Bücher als geplant für den ganzen Monat, aber das Themenlesen war seeehr erfolgreich. Heute fange ich auch gleich das erste für September an. Es ist zwar erst der 30., aber dafür habe ich diesmal sooo viele Bücher, die zum Thema passen, da kann man ruhig eher anfangen.

Donnerstag, 11. August 2011

Der Medicus von Saragossa von Noah Gordon


Zum Inhalt: Jona ist noch ein kleiner jüdischer Junge, als sein Bruder Meir getötet wird. Kurz darauf wendet sich das spanische Königshaus gegen die Juden im Land und zwingt diese, zum Christentum zu konvertieren oder Spanien zu verlassen. Kurz bevor Jona mit seiner Familie aufbrechen soll, wird sein Vater getötet und Jona findet sich ganz alleine wieder. Er muss sich entscheiden, was er tun möchte und so beginnt für ihn eine lange einsame Reise.

Meine Meinung: Auf den ersten Blick finden sich viele Parallelen zu "Der Medicus", dem ersten Werk von Noah Gordon, welches ich gelesen habe. Auch hier geht es wieder um einen Jungen, welcher sich durch schwere Schicksalsschläge ganz allein durchs Leben schlagen muss und dabei sehr viel reisen muss. Und auch hier spielt Religion (besondes das Judentum) wieder eine zentrale Rolle. Dies liegt sicherlich daran, dass es ein Thema ist, was den Autor selbst beschäftigt, aber zu großen Teilen auch daran, dass Religion damals viel höher bewertet wurde und diese eben oft der Ausschlag war für Kriege und Morde und auch für Sympathie oder Antipathie anderen gegenüber. Betrachtet man die Geschichte genauer, erkennt man, dass nicht nur der Ort des Geschehens anders ist. Spielte "Der Medicus" sich hauptsächlich in England und muslimischen Ländern ab, befindet sich die Geschichte von "Der Medicus von Saragossa" die gesamte Zeit in Spanien. Das macht das Buch aber nicht weniger interessant und spannend, denn auch die einzelnen Regionen von Spanien stellen sich durchaus unterschiedlich und interessant dar. Außerdem trifft Jona bei seinen Reisen auf jede Menge unterschiedliche Typen, welche den einzelnen Abschnitten des Buches ihre ganz eigene Note verleihen.

Schwächen zeigten sich für mich hauptsächlich in einigen Stellen, welche sehr zäh zu lesen waren und dessen Bezug zur Hauptgeschichte ich auch jetzt noch nicht nachvollziehen kann. Mir ist klar, dass Gordon beschreiben wollte, wie weit und lang Jona gereist ist, wie unterschiedlich seine Zwischenstopps waren und wieviel er erlebt hat. Einige Stellen werden hier aber sehr ausführlich und langatmig beschrieben, sodass man erwartet, dass sie später noch einmal aufgegriffen werden, was dann aber nicht der Fall ist. Sie verursachen noch nicht einmal eine erkennbare Veränderung in Jonas Wesen und somit hätte der Autor sie auch in einigen kurzen beschreibenden Sätzen abwickeln können.

Auch fand ich die Schwarzweißmalerei im Bezug auf Juden und Christen hier etwas sehr übertrieben und platt. Dass Jona, der ja immerhin der Protagonist ist, nach den Geschehnissen in seiner Jugend keine besonders hohe Meinung von Christen hat, ist klar. Auch die Vorurteile, die er bei jeder neuen Bekanntschaft hat, erklären sich da von selbst, ganz zu schweigen von der fast schon in Paranoia ausartenden Angst, von einem frommen Christen der Inquisition ausgeliefert zu werden. Dass sich aber fast alle Christen, Neue und Alte, denen er begegnet, dann tatsächlich als schlecht, eigennützig, arrogant oder sonstwie negativ herausstellen, ist meiner Meinung nach vom Autor komplett übertrieben. Zumal bei fast allen (versteckten) Juden, denen Jona begegnet, genau das Gegenteil der Fall zu sein scheint.

Leider verleiht dies der Geschichte einen etwas platten Charakter, der mich stellenweise mit den Augen rollen ließ. Auch das Ende war meiner Meinung nach etwas sehr aus der Luft gegriffen und wirkt wie eingeschoben, als ob Gordon etwas anderes im Sinn hatte, sich aber doch für die "gute" Variante entschieden hat. Trotzdem ließ es sich gut lesen, war wieder einmal sehr interessant und voller Fakten, welche so gut in die Geschichte eingearbeitet waren, dass es nicht langweilig oder trocken war. Daher sind die vier Sterne durchaus gerechtfertigt.

Bewertung:

Donnerstag, 30. Juni 2011

Die Wanderhure von Iny Lorentz


Zur, vielen wahrscheinlich bereits aus dem gleichnamigen Fernsehfilm bekannten, Geschichte: Marie ist die Tochter eines reichen Bürgers und soll bald mit einem traumhaften Schwiegersohn verheiratet werden. Doch der hat ganz andere Pläne und es mehr auf den Besitzt des lieben Schwiegerpapas abgesehen. Darum lässt er Marie kurzerhand entehren und klagt danach den Vater an, ihm seine nicht mer jungfräuliche Tochter unterjubeln zu wollen. Marie wird daraufhin kurzerhand als Hure verurteilt und aus ihrer Heimatstadt Konstanz verbannt, um fortan ein Leben als Wanderhure zu führen.

Das Buch hat mich schlichtweg umgehauen. Die Schreibweise von Iny Lorentz (wie ich erfahren musste, gibt es die gar nicht, sondern es handelt sich um das Pseudonym eines Autorenpaares) ist flüssig und trotz angemessen älterer Sprache nie staubig und trocken. So passt es zur Geschichte, langweilt jedoch nie. Wichtige Details zum damaligen Leben, die sicher nicht jedem Leser so geläufig sein dürfte, werden quasi mit der Geschichte vermittelt anstatt trocken, z.B. in Fußnoten, erklärt zu werden.

Die Geschichte selbst findet immer wieder neue Wendungen, manche vorhersehbar, manche wirklich komplett überraschend. Immer wieder tun sich besonders im Verhalten der Männer, denen Marie begegnet, menschliche Abgründe auf, bei denen einem fast schon der Ekel überkommt. Dabei bedienen sich die Autoren aber nie dem puren Horror und Ekel oder gar dem gern gesehenen Verkaufsgrund Sex, sondern es sind auch dabei die schöne Schreibweise und die Spannung, die den Leser faszinieren. So kommt trotz den satten 600 Seiten des Buches nie wirklich Langeweile auf. Ab und an gab es ein paar langatmige Seiten, vor allem dann, wenn die Reisen der Huren und deren Leben währenddessen, bzw. die Landschaften zu genau beschrieben wurden. Aber das ging immer schnell vorbei und die meist darauf folgendene Spannung in Form von sich überschlagenden Ereignissen haben mich mehr als dafür entschädigt.

Besonders interessant fand ich die Entwicklung der Charaktere, allen voran natürlich Marie. Im Verlaufe des Buches wird sie von der braven, schüchternen, verängstigten Bürgerstochter zu einer Frau, die so tough wirkt, als ob ihr nichts und niemand mehr etwas anhaben kann.

Ich werde mir auf jeden Fall noch die beiden Nachfolger besorgen und hoffen, dass diese mich auch so begeistern.

Bewertung: 

Donnerstag, 2. Juni 2011

Der Medicus von Noah Gordon


Irgendwann letztes Jahr hatte ich plötzlich mal Lust, mich dem Genre "historische Romane" zu nähern. Aber wo fängt man an? Hilfesuchend habe ich meine Mom gefragt, die auch relativ viel liest und dabei auch immer mal Bücher aus den unterschiedlichsten Bereichen zu empfehlen weiß. Ohne zu überlegen riet sie mir zum Medicus. Ebenfalls ohne großes Nachdenken nahm ich dann auch gleich eine Ausgabe beim nächsten Besuch einer Buchhandlung mit. Diese sollte jedoch erst einmal einige Monate in meinem Regal Staub sammeln. Bis ich Anfang des Jahres für längere Zeit ins Krankenhaus musste. Da hat man ja bekanntlich viel Zeit und daher dachte ich mir, die Zeit wäre langsam gekommen, sich an die erschreckend vielen Seiten zu machen, welche mir die Tür zu einem mir neuen Genre eröffnen sollten.

Tja, was soll ich sagen? Anfangs noch sehr zurückhaltend habe ich mich doch schnell in dieses Buch verliebt. Es kommt tatsächlich nicht so oft vor, dass ich nachvollziehen kann, warum ein Buch so beliebt ist, aber hier kann ich das voll und ganz. Schon von Anfang an versteht Gordon es, den Leser in die damalige Zeit zu versetzen, beschreibt das alte London so gut, dass man beim Lesen fast schon die Themse vor sich sieht und die Gerüche in der Nase hat.

Wie bereits erwähnt ist das Buch mit knapp 700 Seiten sehr dick und die Geschichte von Rob entsprechend lang. Da liegt die Vermutung natürlich nahe, dass es immer mal wieder Punkte gibt, die sich ziehen wie Kaugummi, bei denen man sich zum Lesen zwingen muss, in der Hoffnung, dass die Geschichte mal wieder an Spannung gewinnt. Das Gefühl hatte ich aber überhaupt nicht. Nicht zuletzt deshalb, weil Gordon hier eine Geschichte erzählt, die aus mehreren Teilen besteht, welche für sich allein auch schon eine gesamte Geschichte sein könnten. So ist Robs Leben in mehrere Abschnitte unterteilt, welche alle mehr oder weniger durch wichtige Ereignisse gestartet werden. Das Spannende hierbei ist, dass er sein Leben in vollkommen unterschiedlichen Ecken der Welt lebt. Zunächst reist er als Baderlehrlich quer durch England, dann nimmt er die beschwerliche Reise nach Isfahan auf sich, wo er schließlich lange Jahre lebt. Dabei lebt er nicht nur an komplett unterschiedlichen Orten, sondern trifft auch auf die verschiedensten Personen. Und doch schafft Gordon es, jede einzelne Situation, jeden Charakter, jeden Ort so zu beschreiben, dass man es sich bildlich vorstellen kann und, noch wichtiger, dass man tatsächlich glaubt, es könnte so gewesen sein. Und das komplett ohne Clichés. Im Gegenteil hat man hier fast schon das Gefühl, dass der Autor selbst damals gelebt hat und deshalb auch Sitten und Bräuche wie selbstverständlich in der Geschichte unterbringt. Das Schöne hierbei ist, dass zwar auch viele uns fremde Dinge erklärt werden, dabei jedoch nie das Gefühl aufkommt, dass man ein Sachbuch liest oder dass trockenes Wissen vermittelt wird. Die Erklärungen sind stets passend untergebracht. Und da man Rob vom Kindesalter an verfolgt, hat man einfach das Gefühl, dass man alles mit ihm zusammen lernt. Zuerst lernt er, wie jeder junge Mensch, alles Wissenswerte über seine Heimat und das Leben an sich. Später muss er sich ein umfangreiches Wissen über das Leben als Jude in Isfahan und natürlich für sein Studium der Medizin aneignen. Da lernt man auch als Leser quasi nebenbei mit.

Ich fand "Der Medicus" absolut spannend und gelungen. Wie auch bei mir würde ich jedem das Buch als Einstieg in dieses Genre empfehlen, denn hier muss man kein Wissen mitbringen, sondern lernt mit Spaß dazu. Ein weiteres Buch von Noah Gordon liegt auch bereits in meinem Bücherregal und ich möchte fast schon garantieren, dass es jedem so gehen wird.


Bewertung: